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Hund und Musher – eine Lebensgemeinschaft
Die Rennen und Meisterschaften werden von den nationalen Schlittenhunde-Verbänden ausgetragen. Einige von ihnen beschränken sich dabei auf Schlittenhunde der anerkannten Rassen. Bei den Europameisterschaften der in der ESDRA (European Sled Dog Racing Association) zusammen geschlossenen Verbände sind alle Schlittenhunde willkommen, das Teilnehmerfeld ist damit in der Regel breiter und repräsentativer.
Denn ein Hundeschlitten-Gespann kommt völlig ohne Lenkvorrichtungen, Zügel oder gar Peitschen aus – Tempo und Richtung werden nur durch Zuruf an den Leithund bestimmt. Jegliche Form von Zwang mindert die Leistungsbereitschaft der Hunde.
Tierschutz und Tierpflege – die obersten Gebote
Der Schutz der Schlittenhunde oberste Priorität und wird durch eine Vielzahl von strengen Auflagen geregelt. Bei jedem Wettbewerb ist ein Renntierarzt vor Ort, er den Gesundheitszustand der Vierbeiner vor und nach dem Rennen überprüft und jedem Team eine Freigabe erteilen muss, bevor es an den Start gehen kann.
Verletzt sich ein Hund oder übermüdet er während des Rennens, wird er sofort aus dem Gespann genommen und in einem speziellen Transportsack auf dem Schlitten bis ins Ziel gebracht, wo ihn umgehend der Tierarzt betreut. Auch im Training muss ein verantwortungsvoller Umgang mit Hounds und Huskys gewährleistet sein. Ein enger Kontakt des Mushers zum Tierarzt, eine optimale Ernährung, die sorgfältige Beobachtung von Gewicht, Fressverhalten und Ausscheidungen sowie die laufende Kontrolle von Pfoten, Muskeln und Gelenken bilden die Grundlage für Gesundheit, Leistungsvermögen und Lebensfreude.
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